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50 Jahre Basketball im Vfl 1848 Bad Kreuznach

1935

Der Basketball in Bad Kreuznach und in der gesamten Bundesrepublik ist untrennbar mit dem Name Herrmann Niebuhr verbunden. Als "Vater der deutschen Basketball" leistete er wertvolle Pionierarbeit für den Sport, etablierte ihn in den Kreuznacher Hallen und war Triebfeder für die Ausbreitung im gesamten Land. Niebuhr unterrichtete von 1930 bis 1933 an der deutschen Oberrealschule  in Istanbul Hier kam er amerikanischen Robert College mit der damals in Deutschland noch weitgehend unbekannten Sportart in Kontakt. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland gründete Niebuhr 1935 beim VfL Bad Kreuznach die erste Basketballabteilung in einem deutschen Sportverein. Gleichzeitig entwickelte sich Basketball durch ausländische Studenten an Universitäten wie Berlin, Breslau, Bonn und an den Sportschulen des Heeres und der Luftwaffe. Als späterer Gaufachwart engagierte er sich in der Werbetätigkeit für den neuen Sport und schrieb die ersten Basketball-Lehrhefte und -Regeln (1935 bis 1937).

 

 

 

1936

1936 in Berlin, als Basketball zum ersten Mal im olympischen Programm erschien, war der VFL 1848 Bad Kreuznach bei der deutschen Nationalvertretung maßgeblich beteiligt. Hermann Niebuhr führte als Kapitän die Mannschaft, Gottwald und Schäfer waren als gute Spielmacher Stützen der Olympiamannschaft. Trotz mangelnder internationaler Erfahrung sicherten sich die deutschen Jungen einen guten Mittelplatz. In den USA hatte man Basketball im Jahr 1891 eingespielt, und von dort hatte das Spiel seinen Siegeszug um die ganze Welt angetreten. Hunderte von Millionen aktiver Spieler treiben heute Basketball, das einfach aus dem internationalen Sportprogramm nicht mehr wegzudenken ist. Als Ausgleichs- und Ergänzungssport treiben es ebenfalls ungezählte Sportler. Der VFL 1848 Bad Kreuznach leistete in kluger Voraussicht gute Pionierarbeit, als er dies Spiel bereits 1935 in sein Ausbildungsprogramm aufnahm. Voller Idealismus unterzogen sich die jungen Basketballspieler unter Führung von Hermann Niebuhr freiwillig einem eisernen Training. Wöchentlich an drei Abenden wurde geübt, geübt. Alkohol und Nikotin waren streng verpönt. Die guten Erfolge zeigten sich bald. Als dann im Juni 1936 auf den schönen Basketballplätzen im Stadion Salinental sich die Mannschaften der Heeressportschule Wünsdorf, der Luftwaffensportschule Spandau, des Handballclubs Bad Kreuznach und des VFL 1848 zu einem Turnier trafen, sah man bereits Leistungen, die höchst beachtlich waren. Wenn auch schließlich die Athleten der Heeressportschule knapper Tuniersieger wurden, mußte man bedenken, daß die Wünsdorfer alles ausgebildete Sportlehrer waren, die sich unter Leitung von Hugo Murero wochenlang einem Spezialtraining in Wünsdorf unterzogen hatten. Die Bad Kreuznacher Gottwald, Schäfer, Karst wurden für die Olympiamannschaftsauswahl nominiert.

Die Basketball-Pfingsttuniere wurden in Bad Kreuznach nun zu einer ständigen Einrichtung, und 1939 waren es schließlich 16 Mannschaften, die aus Deutschland zusammenströmten, um im herrlichen Salinental Tage frohen Sports und guter Kameradschaft zu verbringen. Den Höhepunkt ihrer sportlichen Laufbahn fanden die Kreuznacher Basketballer bei der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Berlin. So war ein ganzes Kreuznacher Quartett dort vertreten: Konrad Frey als Turner, Hermann Niebuhr als Kapitän der Basketballmannschaft, Otto Gottwald und Josef Schäfer als Basketballspieler.

Hermann Niebuhr

1937

Das Jahr 1937 brachte unseren Basketballern die ersten internationalen Erfahrungen. Im Mai spielten wir in Straßburg und Mühlhausen, verloren zwar knapp, errangen aber höchstes Lob unserer basketballgewohnten Gegner. In Frankreich hatte man damals bereits über 4000 Mannschaften. Unsere Revanche nahmen wir aber dann an dem französischen Meister, dem RC Mulhouse, als er bei einem Tunier im Oktober in Bad Kreuznach antrat. Wieder waren die Wünsdorfer vertreten, ferner die TH Aachen. Als bei diesem Tunier die Kreuznacher die Franzosen sicher mit 21:16 schlugen, wäre bald die "Concordia" eingestürtzt, so groß war der Jubel der Zuschauer. Im Ausland hatte Bad Kreuznach als Sportstadt einen Ruf. Hatte man von Ringern und Turnern gewußt, kamen jetzt noch die Basketballspieler dazu. Sogar die FIBA hatte den Plan, für ihren "Coup du Rhin", der von den Anliegerstaaten des Rheins ausgespielt werden sollte, u.a. Kreuznach als Austragungsort vorzusehen. Die Kreuznacher Stadtverwaltung griff diesen Gedanken sportlicher Großveranstaltungen begeistert auf und versprach großzügige Unterstützung. Unsere Kreuznacher spielten bei dem Weltausstellungstunier in Paris mit, ebenso bei dem 1. internationalen Tunier in Berlin, wo sich Mannschaften Englands, Frankreichs, Lettlands, Italien, Polens und Deutschlands trafen.

Hermann Niebuhr

1938

1938 brachte weiteren Aufstieg. Der Kern der westdeutschen Mannschaft, die gegen Frankreich, Luxemburg spielte, waren VFL-1848-Leute. Selbstverständlich, daß die VFL-Basketballer sieggekrönt vom deutschen Turnfest in Breslau nach Kreuznach zurückkehrten! Bei den Nürnberger Kampfspielen stellten die VFL-Spieler die Kerntruppe des Reichsbundes für Leibesübung, die gegen scharfe Konkurrenz der anderen Organisationen Sieger wurden.

Hermann Niebuhr

1939

1939 war das Jahr der ersten deutschen Basketballmeisterschaften. Nachdem Kreuznach unangefochten Gruppensieger gegen Gießen und Dortmund geworden war, stand man im Endspiel in Hamburg schließlich gegen die "alten Rivalen" von der Luftwaffensportschule Spandau. Zuvor hatten die Kreuznacher die ausgezeichneten Münchner distanziert. Gegen Spandau aber mußten wir uns beugen. Zweiter waren wir immerhin im Kampf um die deutsche Meisterschaft geworden. Die damalige Kreuznacher-Vertretung bestand aus folgenden Spielern: Gottwald, Hartmann, Hempel, Mack, Niebuhr, Ohlmann, Rädler, Schäfer, Stein, Thran.

Zum Jahresende sollte das große Spiel: P a r i s - K r e u z n a c h  steigen. Klang das nicht anmaßend? O nein, der französiche Basketballverband hatte selber in Anerkennung der ausgezeichneten sportlichen Leistungen der VFL-Mannschaft  einen solchen Treffpunkt angeregt. Alle Vorbereitungen waren im Gange. Plakate waren gedruckt, Karten verkauft, im Mitteilungsblatt des VFL waren schon die Begrüßungsansprachen in deutsch und französisch gedruckt, Stadtverwaltung und Sportverband hatten Empfänge vorbereitet, Geschenke und Erinnerungsgaben lagen bereit usw. Da erfolgte wie ein Blitz aus heiterem Himmel die Absage - aus Berlin! Der Krieg erhob sein dräuendes Haupt. Zeiten froher sportlicher Wettkämpfe waren vorbei.

Schwer, sehr schwer war auch der sportliche Neubeginn nach dem Krieg. Viele gute Kameraden waren nicht mehr heimgekehrt. In der Heimat herrschten schlimmer als Besatzung Wahnsinn und Böswilligkeit, Diffamierung und Verhetzung und bedrohten die Existenz von Millionen Deutscher. Not und Elend, Kampf um das nackte Dasein gesellten sich dazu, und eine tödliche Apathie überlagerte alles.

Hermann Niebuhr

1947

Das in dieser niedergedrückten Atmosphäre in Kreuznach doch auch wieder das Basketballspiel auflebte, sich Sportbegeisterte zusammenfanden, ist das unbestrittene Verdienst von Dr. Ernst Bauer. Zur Zeit der großen Basketballerfolge hatte er noch als kleiner Junge am Spielfeldrand gesessen und kaum den Ball handhaben können. Gegen alle Ungunst und jede Schwierigkeit kämpfte er jetzt mit geradezu fanatischer Besessenheit unter rücksichtslosem Einsatz seiner Person. Mit Wein "erkoddelte" Dschungelschuhe aus den USA, Bällen aus alten Lagerbeständen kam man über technische Schwierigkeiten hinweg, und bei den ersten Nachkriegsmeisterschaften 1947 in Darmstadt war der VFL 1848 Bad Kreuznach wieder da. Auf wirklich seltsamen Wegen mit zwei Passierscheinen waren mindestens 20 Mann über den Rhein gekommen uns - spielten Basketball. Der Bann war gebrochen. Der "Deutsche Basketball-Bund" ("Gesellschaft zur Förderung des Basketballspiels" mußte man erst fürnehm sagen, damit das Wort "Bund" vermieden wurde) wurde gegründet und Ernst Bauer übernahm den Landesverband Rheinland-Pfalz. Die Universität Mainz merkte bald, was für einen Basketball-"Bazillus" sie mit Ernst Bauer erworben hatte! Im VFL aber rührten sich die jungen Kräfte, auch als Ernst Bauer Berufs wegen nicht mehr hier tätig sein konnte. Walter Hartmann, endlich aus russischer Gefangenschaft heimgekehrt, sprang wieder in die Bresche, dann setzten sich Manfred Ströher, Rudolf Anheuser ein, um die alte Vormachtstellung des VFL 1848 zu halten. Das war nicht leicht - Gott sei Dank; denn überall kam die Konkurrenz auf. Wie ein Phönix aus der Asche erhob sich der deutsche Basketballsport und fand seine begeisterten Anhänger. Deutsche Basketballer waren die einzigen, die nicht aus dem internationalen Spitzenverband ausgeschlossen waren. Sie waren auch die ersten, die den internationalen Spielverkehr wieder aufnahmen. Das Spielniveau stieg mächtig an, die USA-Truppe zeigte blendende Spiele, die "Harlem Globetrotters" demonstrierten artistisches Basketballspiel, war es da ein Wunder, wenn man sich jetzt tüchtig hochkämpfen mußte? Doch die Kreuznacher Spieler wie Scherer, Brüder Ströher, Ising, Voss, Anheuser usw. haben einen guten Ruf im deutschen Basketballgeschehen. Gar viele Male wurde z.B. Scherer in der deutschen Nationalvertretung genannt, in der er als Spitzenspieler besonders auffiel. Den größten Erfolg der Abteilung verzeichneten die Mädchen, als sie 1951 nach schweren Spielen gegen namhafte Mannschaften im Endspiel den Titel eines Deutschen Mädchenmeisters gegen OSC Berlin errangen. Die Jugendmannschaft des VFL 1848 wurde zwar immer bis zum Jahre 1958 Rheinlandmeister, jedoch bei den Deutschen Meisterschaften war für sie nicht viel zu holen. Nachdem die damalige Oberliga "Südwest" der Herren aufgelöst wurde, war zunächst ein Leistungsrückgang zu vermerken, da die schweren Spiele gegen die deutschen Spitzenmannschaften fehlten. In der Oberliga Rheinland-Pfalz errangen die VFLer immer den 1. Platz. Bis zum Jahre 1958 konnte die erste Herrenmannschaft den Titel eines Rheinland-Pfalz-Meisters in ununterbrochener Reihenfolge für sich in Anspruch nehmen. Im Endspiel 1958  gegen den TV Kirchheimbolanden unterlag sie erstmals mit nur einem Punkt.

Hermann Niebuhr

1959

1959, das Jahr, in welchem die Herrenmannschaft den wohl leistungsmäßig besten Sport bot, brachte ein Vorstoß bis ins Viertelfinale bei den Deutschen Meisterschafen. In der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar wurde sie Meister.

Die Saison 1959/60 brachte die Gründung der langersehnten "Südwest"-Oberliga mit den Vereinen aus Hessen, Baden, Rheinhessen, Pfalz, Saar und dem Rheinland. Endlich war wieder eine Oberliga ins Leben gerufen, die die Leistungsstärke in der Bundesrepublik darstellt. Nach anfänglichen Niederlagen steigerte sich jedoch die Mannschaft in der 2. Hälfte, so daß ein guter Mittelplatz erreicht werden konnte.

Die Damen spielten auch in der für sie neugegründeten Südwest-Oberliga. Leider konnten sie nur den letzten Platz belegen.

Man möchte nur den eifrigen Spielern des VFL 1848 gönnen, daß sie über die vielen jungen Nachwuchsspieler verfügen könnten, wie wir sie im Jahre 1939 hatten, wo hunderte von Jungen und Mädel sich begeistert zum Basketball zusammenfanden und man Mühe hatte, Übungsleiter, Geräte, Plätze, Bälle zu finden. Doch wird ja heute keine Turnhalle ohne Basketballgeräte gebaut, Basketball ist im Lehrplan für Leibeserziehung der höheren Schulen in Rheinland-Pfalz offiziell aufgenommen (Kreuznach hat drei höhere Schulen mit Hunderten von Schülern und Schülerinnen!) , das Sportamt der Stadt hat im "Möbus-Stadion" neue Basketballplätze errichten lassen, im Salinental sind zwei Plätze vorhanden.

Sollte man nicht wieder zu einer Basketball-Blütezeit gelangen im schönen Bad Kreuznach? Ich hoffe, daß meine Kreuznacher Basketballkameraden, denen ich hier von einer schönen Tradition berichte, diesen Geist guter Freundschaft bewahren mögen. Denn nur dieser Sportgeist ist es, der auch gute Leistungen bringt und uns das schönste bietet, das uns sinngemäß betriebene Leistungen überhaupt zu bieten vermögen. Das ist wahrhaft olympischer Geist!        

 

Hermann Niebuhr

1960 / 61

Mit dem Abstieg der 1. Herrenmannschaft aus der Oberliga Südwest mußte der VFL feststellen, daß er mit der Entwicklung des Basketballspiels in Deutschland nicht mehr mithalten konnte. In anderen Städten, die noch vor wenigen Jahren Basketball als neue Sportart aufnahmen, wurden die Erkentnisse an einen Leistungs-Basketball mit dem Bau großer Sporthallen und Anstellung hauptamtlicher Trainer wesendlich unterstützt. Leider ist diese Entwicklung an den Kreuznachern vorbeigegangen. Wer damals schon im deutschen Leistungs-Basketball mithalten wollte, mußte unbedingt die Voraussetzungen - Trainer und eine den internationalen Regeln entsprechende Halle - zur Verfügung haben. Die ehrenamtlichen Kräfte wurden infolge des wirtschaftlichen Aufschwunges in der Bundesrepublik immer weniger, so daß das Training des VFL 1848 sehr stark darunter litt. Zudem konnten die Spiele nur in der kleinen Halle in der Jahngasse ausgetragen werden. Nur durch Vermittlung und private Freundschaften zu den hiesigen US-Sportlern war es teilweise möglich, das Training und einige Spiele in der großen Sporthalle am Hospital auszutragen. Viel zu spät wurde in Bad Kreuznach eine Sporthalle errichtet, in der Leistungs-Basketball betrieben werden kann.

Der VFL 1848 war nach 1960 zum erstenmal seit 1935 nicht mehr in der obersten Spielklasse vertreten. Zudem hatte er noch mit den Schwierigkeiten des Generationswechsels zu tun.

Bewährte Spieler wie Rudolf Anheuser, Werner Pullendorfer, Henry Tiede, Hansi Ising, Paul Geib und Friedhelm Pfaff beendeten ihre Laufbahn, und die Brüder Ströher standen aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Der größte Verlust aber war das Abtreten des Basketballnationalspielers Karlfred Scherer, der den Kreuznacher Basketball in hervorragender Weise 22 mal in der Nationalmannschaft vertrat und über acht Jahre die überragende Spielerpersönlichkeit der 1. Herrenmannschaft war. Man war deshalb in Kreuznacher Basketballkreisen erstaunt, als die neue Mannschaft trotz hoher Substanzverluste in der Saison 1961/62 Rheinlandmeister und Rheinlandpokalsieger wurde und in der dann folgenden Aufstiegsrunde zur Oberliga Südwest nur knapp scheiterte. Auch in der Saison 1962/63 schafte der VFL wieder die Rheinlandmeisterschaft.

 

Adolf Pfaff

1963 / 64

Dann war es endlich soweit! In der Spielsaison 1963/64 wieder Rheinlandmeister geworden, konnte in drei Aufstiegstunieren mit acht Spielen und acht Siegen wieder in der Oberliga Südwest aufgestiegen werden. Gute Juniorenspieler und ein Amerikaner deutscher Abstammung sollten zusammen mit den Stammspielern eine gute Ausgangsbasis für die Spiele in der Oberliga Südwest sein. Jedoch zeigte sich schon bald, daß die Spielstärke der Oberligamannschaften unterschätzt wurde; dies besonders in den Spielen gegen gleichwertige Mannschaften, die der VFL knapp verlor. Gegen die Spitzenmannschaften der Oberliga zeigte die Mannschaft ihre besten Spiele. Trotz allem mußte der VFL nach Ende der Spielrunde zurück in die Rheinlandliga. Die Enttäuschung darüber war gleichzeitig der Grund für das schlechte Abschneiden in der Saison 1965/66, in der nur der vierte Platz erreicht wurde.

Adolf Pfaff

1966 / 67

Auch 1966/67 war mit der Mannschaft in spielerischer Hinsicht nicht viel los. Der vierte Platz in der Liga bewies dies eindeutig. Erst im Jahr 1967/68 kam der VFL wieder für einen der aufstiegsberechtigten Plätze in Frage. Im letzten Spiel gegen Rei Koblenz wurde mit einem 43:28 Erfolg die Teilnahme an der Aufstiegsrunde sichergestellt Doch die Aufstiegsspiele gegen den TV Groß-Gerau verliefen für die Mannschaft recht unglücklich. Mit zwei Niederlagen mußte man die berechtigten Hoffnungen begraben. In der Saison 1968/69 wollte man wieder bei der Vergabe des Meistertitels im Rheinland mitsprechen. Jedoch hatte der VFL es diesmal mit einem anderen Gegner zu tun: der grüne Tisch! Gegen Ende der Saison lief ein Protest. Durch die verzögerte Entscheidung des Protestes (nach einem Jahr lag erst ein rechtskräftiges Urteil vor!) wurde die Mannschaft um die Teilnahme am Aufstiegstunier gebracht. Unberechtigt, denn die Basketballer hatten in der Saison gegen alle Gegner gewonnen. Für ein weiteres Jahr war die Tür zur Oberliga Südwest zugeblieben.

Die Aussicht für ein besseres Abschneiden in der Spielrunde 1969/70 waren durch die Rückkehr der Spieler Gockenbach und Hoffmann aus Frankfurt begünstigt. Der Neuzugang des Amerikaners Kim Stewart stärkte die Mannschaft. Zusmmen mit den Stammspielern Voss, Pfaff, Schäfer, Merk, Nordmann, H. Kohl, R. Kohl, P. Anheuser und Gozdowski wurde die Mannschaft mit einem Punkteverhältnis von 38:2 Rheinlandmeister und ist damit berechtigt, an den Aufstiegsspielen zur Oberliga Südwest teilzunehmen. Nachdem der TV Freiburg in der Aufstiegsrunde zweimal souverän besiegt wurde, hoffte man schon auf den Aufstieg. Doch in den beiden entscheidenden Spielen gegen den OSC Frankfurt-Höchst lagen die Frankfurter in der Endabrechnung, nach einer 59:69 Niederlage und einem 79:67 Sieg, um zwei Punkte besser und stiegen auf. Wieder hatte es der VFL nicht geschaft.

Adolf Pfaff

1970 / 71

In der Saison 1970/71 war es endlich soweit. Mit Trainer Anheuser stand ein qualifizierter Mann zur Verfügung, und mit dem Sprungkünstler Mike Hagreves hatte man das leidige Centerproblem gelöst. Der Rheinlandmeistertittel wurde mit 36:4 Punkten erneut an die Nahe geholt. Wieder stand der VFL 1848 in der Aufstiegsrunde zur 2. höchsten Spielklasse. Trainer Anheuser und Coach Dr. Bauer bereiteten die Mannschaft sehr intensiv auf die schweren Spiele vor.Zuerst mußte gegen den VFL Marburg gespielt werden. Mit 85:54 wurden die Hessen in Bad Kreuznach überfahren und auch in Marburg gewann der VFL 1848 94:89. Jetzt kamen die entscheidenden Spiele gegen YMCA Worms. Nach dramatischem Spiel gewann der VFL 1848 in Worms mit 72:71 Punkten und beseitigte mit einem 66:57 Rückspielerfolg alle Zweifel. Jetzt hofft die Mannschaft, sich möglichst lange in der Regionalliga Südwest behaupten zu können.

Nachdem im Jahre 1968 endlich die Sporthalle des Lina-Hilger-Gymnasiums benutzt werden konnte, fand auch für die Damenmannschaft regelmäßig wieder das Training statt. Durch gute Juniorinnen wurde die Mannschaft verjüngt und schafte 1969 den Aufstieg in die Oberliga Südwest, nachdem im gleichen Jahr die Rheinlandmeisterschaft errungen werden konnte. Leider ist die Spielstärke der anderen Oberliga-Frauenmannschaften aufgrund besserer Voraussetzungen zu groß, so daß der Abstieg 1970 in die Rheinland-Liga schon heute feststeht.

Den größten Erfolg verbuchten die Senioren-Klasse II - Spieler ab 40 Jahre - für den VFL 1848. Der Deutsche Basketballbund schrieb 1966 erstmals deutsche Bestenspiele für Senioren ab 40 Jahre aus. Die Alt-Olympioniken von 1936, Josef Schäfer und Otto Gottwald, waren sofort wieder dabei. Sie hatten sich durch laufendes Training mit den Spielern Herbert Hempel, Günter Heisterkamp, Dr. Ernst Bauer, Rudolf Anheuser, Werner Pfullendörfer, Karlheinz Quack, Walter Glowatzki, Karl Wieland, Otto Falz, Fritz Doll, Dieter Quast, Otto Seile und Yakovos Bilek während der langen Zwangspause fit gehalten. 1966 wurde diese Mannschaft in Bremerhafen Zweiter der Altersgruppe und dies nur deshalb, weil die Korbdifferenz von zwei Punkten zu ihren Ungunsten sprach. 1967 war es dann endlich soweit. In Mannheim wurde die Mannschaft souverän Meister. 1968 in Osnabrück und 1969 in Gießen wurde der Erfolf wiederholt. Auch im Jahre 1970 will die Mannschaft den Titel verteidigen. Es wird jedoch sehr schwer sein, das Vorhaben zu verwirklichen, da in anderen Vereinen der Nachwuchs für diese Altersklasse sehr groß geworden ist.

Auf internationaler Ebene machten sich Rudolf Anheuser und Manfred Ströher ab 1964 als internationale Schiedsrichter einen guten namen. Beide erwarben 1964 in Belgrad die internationale Schiedsrichter-Lizenz. Auf dem Weltkongreß des internationalen Verbandes in Tokio 1964 wurde sogar Manfred Ströher in die Technische Kommission der FIBA gewählt. Bereits 1963 übernahm Manfred Ströher im DBB das Amt des Schiedsrichterwartes, das Jahre vorher ebenfalls von einem Kreuznacher, Hermann Niebuhr verwaltet worden war.

Nachdem die 1. Herrenmannschaft in der Saison 1970/71 in die Rheinlandliga aufgestiegen war, begann der Trainer mit der Mannschaft ein intensives Sommertraining, um auch in der darauffolgenden Saison einen guten Platz zu erreichen, was mit dem 5. Tabellenplatz gelang. Auch in der Saison 1972/73 spielten die VFLer in dieser Liga, aber schon am Ende der Runde 73/74 war die Mannschaft nach dem Ausscheiden einer ganzen Reihe von guten Spielern aus beruflichen oder privaten Gründen mit 3:33 Punkten am Ende der Tabelle und stieg ab. Da eine neue Mannschaft aus jungen Spielern aufgebaut werden mußte, verzichtete man auf die Teilnahme an der Oberliga und ging in die Landesliga zurück.

Adolf Pfaff

1975 / 76

In der Saison 1975/76 kam neuer Schwung in die Abteilung. Mit dem neugewählten Abteilungsleiter Peter Anheuser, dem von ihm verpflichteten Spielertrainer Manfred Schitthof und einem amerikanischen Spitzenspieler, Barry Quinn, kam ein frischer Wind in die Mannschaft, der auch die anderen Spieler mitzog und zu großen Leistungen führte. Der Erfolg blieb nicht aus. Mit 32:0 Punkten stieg die 1. Herrenmannschaft des VFL in die Oberliga auf. Spielertrainer Schitthof und Coach Dr. Ernst Bauer konnten zufrieden sein, denn schon in der darauffolgenden Saison, nachdem einige frühere VFL Basketballer in ihren Heimatverein zurückgekehrt waren, schafte die Mannschaft den Aufstieg in die Regionalliga Mitte und stand am Ende der Saison 1977/78 am 5. Platz der Tabelle. Doch leider war es nicht möglich, die gleiche Mannschaft in der nächsten Runde für den VFL spielen zu lassen. Spannungen um den Amerikaner Graham Stedman machten eine vorzeitige Auflösung seines Vertrages nötig. Der Spielertrainer Manfred Schitthof stellte sein Amt zur Verfügung, einige Spieler beendeten ihre Karriere, andere wanderten ab.

Glücklicherweise gab es auch diesmal einige Getreue, die den VFL in der Regionalliga vertraten. Bernd Markert, Rolf Kohl und Goswin Stumm, Rolf Voss als Spielertrainer und einige A-Jugendliche nahmen die schwere Bürde auf sich, aber die Chancen waren schlecht. Die Mannschaft stieg ab und ging wiederum freiwillig in die Landesliga zurück. Doch auch dort war der Klassenerhalt nicht möglich. Der VFL 1848 spielte zum ersten Mal in seiner Geschichte in der niedrigsten Klasse, glücklicherweise jedoch nur ein Jahr, dann gelang der Aufstieg in die Landesliga, in der der VFL in den letzten drei Jahren jeweils einen 6. oder 7. Platz innehält.

Das Aushängeschild einer Abteilung ist fast immer eine 1. Mannschaft. Aus diesem Grund wurde das Auf und Ab der VFL-Vertretung hier ausführlich beschrieben. Aber genauso erwähnenswert sind die Geschehnisse einer Abteilung, die mehr im Stillen ablaufen, z.B. die äußerst wichtige Jugendarbeit. In all diesen Jahren wurde im VFL eine hervorragende Jugendarbeit geleistet. Fast die ganze Zeit gab es sowohl bei der männlichen als auch bei der weiblichen Jugend in allen drei Altersklassen Mannschaften, von denen viele Meister ihrer Runde wurden. Eine ganze Reihe von Idealisten sind zu erwähnen, die Jahrelang ihre Freizeit für die Jugend tzr Verfügung gestellt haben. Frühere Aktive wie Adolf Pfaff, Heinz Kohl, Wolfgang Raab, Bernd Markert oder noch Aktive wie Christiane Heisterkamp, Staeei Bauer, Ingund Bencker und Michael Busser betreuen auch heute noch Jugendmannschaften und die Eltern der Jugendlichen wissen, daß sie diesen Trainern ihre Kinder anvertrauen können.

Adolf Pfaff

1983

Mit dem Ex-Bundestrainer Yakovos Bilek, der von dem Freundeskreis HERMANN NIEBUHR im Frühjahr 1983 für die Jugendarbeit im VFL gewonnen werden konnte, ist ein erfahrener Mann an der Arbeit und stellt Trainern und Spielern seinen reichen Erfahrungsschatz zr Verfügung. Bei seiner Tätigkeit in den Bad Kreuznacher Grundschulen lehrt er schon Minis den richtigen Umgang mit dem roten Ball. Trainer und Übungsleiter werden in Theorie und Praxis von ihm weiter- und fortgebildet. Er ist Trainer der Damenmannschaft, und gibt sich große Mühe, den Anforderungen einer Vereinsmannschaft gerecht zu werden, nachdem er jahrzehntelang nur Auswahlspieler für die Nationalmannschaft vorbereitete. Auch das ist keine leichte Sache. Außerdem gibt es die zweite Damenmannschaft, die mit Gabi Heim seit vielen Jahren dem VFL treu geblieben ist, und die zweite Herrenmannschaft, von denen manch einer dabei war, als der VFL den Aufstieg in die Regionalliga Mitte schaffte. Und last not least trainiert eine III. Herrenmannschaft noch jeden Mittwoch, unter ihnen Herbert Hempel, der schon vor dem Krieg mit von der Partie war, und Rudolf Anheuser, der lange als FIBA-Schiedsrichter auf internationaler Ebene Spiele leitete und sich auch heute noch zur Verfügung stellt, auch für die allerjüngsten.

Die Basketballsbteilung des VFL 1848 Bad Kreuznach ist eine große Abteilung mit vielen Mitgliedern und die Leitung einer solchen Ableilung ist mit viel Arbeit verbunden. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn in unserer materiellen Zeit nur schwer ein Idealist für dieses Amt zu finden ist. Deshalb hat der von Herrn Bilek eingeführte Trainerrat die Geschäfte übernommen und Christina Dhom bewältigt den Papierkrieg. Das ist gewiß nicht ideal, aber es geht, und an dieser Stelle soll ein herzliches Dankeschön an alle gerichtet werden, die mithelfen, das es weitergeht. Vielleicht kommt dann auch einmal der Tag, an dem wir nicht mehr nur Spieler für andere Vereine ausbilden, sondern hier in Bad Kreuznach eine starke und erfolgreiche VFL-Basketballmannschaft haben werden.

Adolf Pfaff

2007/08

Good Bye Landesliga - Oberliga, wir kommen!

Nach 31 Jahren meldet sich die 1. Herrenmannschaft der Basketballabteilung erstmals wieder in der Oberliga an. Die Landesliga soll endlich ad acta gelegt, die Oberliga in Angriff genommen werden. 85:111, so lautete der Endstand im Auswärtsspiel der BK-Luchse beim Ligakonkurrenten Kirchheimbolanden II. Damit stand schon am drittletzten Spieltag der Aufstieg in die Oberliga fest. Dementsprechend war die Freude groß, und so wurde schon vor dem letzten Heimspiel am 08.03.2008, zu dem die offizielle Aufstiegsfeier geplant war, gebührend gefeiert. Besonders schön: Als Fans reisten sowohl ettliche Old-Luchse als auch einige Senioren desjenigen Teams mit, das das letzte Mal in der Geschichte der Basketballabteilung 1976/77 die Oberliga erreichte. So spiegelte genau diese nette Geste das familiäre Gefüge dieser Abteilung wider; es soll auch in Zukunft für jeden angenehm sein, den Basketballern beizuwohnen. Aber wie war das denn vor 30 Jahren? 1977: Nachdem die älteste Basketballabteilung Deutschlands in den letzten Jahren nicht gerade große sportliche Erfolge geerntet hatte, sollte sich das nun ändern. Unter der Leitung von Manfred Schitthoff formierte dieser damals eine neue Mannschaft. Ziel war es, Leistungsbasketball wieder nach Bad Kreuznach zu bringen und vielleicht sogar wieder die Bundesliga zu erreichen. Naja, die Bundesliga haben unsere Väter zwar nicht erreicht, aber 1978 ging es weiter Richtung Regionalliga, und auch dort spielte die erste Herrenmannschaft vorne mit und kämpfte um den Ligasieg. Unter anderem spielten damals in der Mannschaft Bundesligaspieler wie Manfred Schitthoff, Manfred Schäfer, aber auch Spieler wie Rüdiger Breckheimer und selbstverständlich und nicht zu vergessen unser heutiger Coach Goswin Stumm. In der Saison darauf folgte noch Clemens Merk aus der höchsten deutschen Spielklasse zurück zum VFL. In den Achtzigern musste leider die Mannschaft zurückgemeldet werden, da viele Spieler der Mannschaft aus beruflichen oder privaten Gründen sportlich kürzer treten mussten. Bis heute hat es nicht sein sollen, dass die erste Herrenmannschaft die Oberliga erreichte. Aber wie gesagt... bis heute! 2008: Endlich steigen die BK Luchse wieder in die Oberliga auf. Nach 31 Jahren war es jetzt auch mal wirklich an der Zeit! Unter der Leitung von Mannschaftscoach Goswin Stumm, der auch nach seiner Zeit als Spieler immer aktiv der ersten Herrenmannschaft treu geblieben ist, haben die BK-Luchse eine souveräne Saison geboten und lediglich ein Spiel bis zum sicheren Aufstieg verloren- ein Ausrutscher! Aber diesmal konnte dieser Mannschaft nicht wirklich jemand das Wasser reichen, um es mal bescheiden auszudrücken. Nahezu in jedem Spiel wurde die 100 Punktegrenze überschritten, und dass ein Gegner mal einen 40-Punkte Unterschied einstecken musste, war auch nicht unbedingt die Ausnahme. So lieferten die BK-Luchse im letzten Jahr gegen den Mitfavoriten aus Speyer wohl ihr bestes Spiel, indem sie die Pfälzer mit einer 42-Punkte Klatsche nach Hause schickten. Aber woran liegt es, dass es jahrelang nicht gelungen ist, schon vorher aufzusteigen? Eines der größten Probleme war mit Sicherheit, dass Talente, die die stets sehr gute Jugendarbeit in dieser Abteilung genossen, in der Landesliga nicht genügend Perspektiven sahen und demnach den Verein wechselten. Wie sagte einmal unser "Ober-Luchs" Adolf Pfaff: "Wir machen die gute Jugendarbeit, und andere Vereine tragen die Früchte." Genau dies soll sich nun ändern! Aber was und wer machten das Besondere dieses Teams von heute aus? Dabei ist zu allererst zu nennen, dass es sich um ein echtes Team handelt. Freunde, die zusammen Basketball spielen, Jugendspieler, die die Zukunft dieser Mannschaft schließlich mitbilden sollen, Spieler von auswärts, die sich durch ihre sympathische Art und Engagement perfekt dieser Abteilung anpassen. Natürlich darf nicht vergessen werden, dass die sportliche Leistung gewährleitstet sein muss. Schön daher, dass Spieler wie Simon Möller und Stephan Breckheimer, die einige Jahre in weitergeben können. Mit dem aus Mainz stammenden Alexander Schoch verfügt die 1. Herrenmannschaft über einen weiteren Spieler mit Regionalligaerfahrung. Darüber hinaus ist er sehr engagiert im Verein tätig: Erfolgreich betreut er die 1. Damenmannschaft. Natürlich bietet so etwas ein gutes Grundgerüst, zumal Simon Möller Topscorer der Liga ist, jedoch stellt dies nicht abschließend die sportliche Stärke dieses Team dar. Die BK-Luchse sind in dieser Liga so unberechenbar, da so viele Spieler Leistungsträger sein können, jeder kann Punktegarant sein. So sind ebenso sowohl Sprungwunder Stefan Beck sowie die Athletik von Clemens Merk als auch die solide Spielweise von Fabian Bruns gesicherte Punkte, die immens wichtig sind. Ebenso wichtig sind gute Schützen wie Spielmacher Patrick Grumbiegel und Martin Beck, als auch unser junger Flügelspieler Johannes Gerngroß und der aus Asien zurückgekehrte Christian Pohl. Nach zehn Jahren Abstinenz packte das Basketball- Fieber auch Sascha Gassen wieder; mit 30 Jahren wollte er es nochmal wissen. Unsere Jugendspieler wie Ralf Streiter und Tobias Theis konnten schon zeigen, dass sie Potenzial haben, auf Leistungsniveau zu spielen. Leider konnte Sebastian Nell aus beruflichen Gründen die Saison nicht zuende spielen. Kopf dieser Mannschaft ist natürlich unser Goswin. Ohne ihn wäre das Team nicht so weit gekommen. Selbst wenn es für ihn auch in dieser Saison des Öfteren nicht sehr leicht war, war er immer in der Halle, verpasste kein Training und strebte stets danach, den Teamgeist zu fördern und die gute Stimmung in der Mannschaft zu wahren. Goswin, das ist Dir gelungen, auch wenn es nicht immer einfach war! Danke Und wie soll die Zukunft dieser Mannschaft aussehen? In aller Regel sagt man ja: erst mal die Liga halten. Doch sollte man sich nicht darauf beschränken, denn es liegt noch so viel Potenzial in diesem Team. Ziel soll es daher sein, auch in der Oberliga vorne mitzuspielen. Dabei wird sich bestimmt auch noch der eine oder andere Spieler finden, der die Mannschaft sowohl sportlich als auch menschlich weiterbringen kann. Interessierte Spieler gibt es schon jetzt. Natürlich ist es absurd, dem Ziel, das Manfred Schitthoff vor über dreißig Jahren hatte - der Durchmarsch bis in die Bundesliga - , zu folgen, aber mittelfristig soll schon ein Auge auf die Regionalliga geworfen, die Jugend insoweit gefördert und das familiäre Gefüge dieser Abteilung gewahrt werden. Eine Mannschaft, die zugleich Leistungsbasketball bietet und darüber hinaus einer sympatischen Abteilung gerecht wird - das können wir schaffen!

Stephan Breckheimer