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Dr. Ernst Bauer (1926 - 2005)

Dr. Ernst Bauer

Es war kein geringerer als Hermann Niebuhr, der Vater des Deutschen Basketballs, der als Sportlehrer des Hindenburg Gymnasiums (heute Gymn. a. d. Stadtmauer), den Sextaner Ernst Bauer mit dem neuen Spiel "Basketball" in Berührung brachte. Die Begeisterung des Lehrers war ansteckend und bereits 1938 gab es Trainingseinheiten, an denen Ernst Bauer als 12 jähriger regelmäßig teilnahm, obgleich es weit und breit noch keine gegnerische Jugendmannschaft gab.
Die Anstrengungen Hermann Niebuhrs und seiner begeisterten Mitstreiter, wie Ted Clausen in Darmstadt und Hugo Murero in Berlin, führten jedoch bald zu großen Erfolgen in Deutschland, deren weitere Entwicklung allerdings mit dem Kriegsausbruch 1939 sehr erschwert und ab 1944 unmöglich geworden waren.

Hermann Niebuhr wurde Soldat.

Ernst Bauer wurde mit 17 Jahren zum Reichsarbeitsdienst eingezogen, danach ging er 1944 zur Marine, kam kurz vor Kriegsende in Gefangenschaft und wurde im September 1945 nach Bad Kreuznach entlassen.
Über seine dann sofort wieder aufgenommenen Basketballaktivitäten schreibt Hermann Niebuhr:
"Schwer, sehr schwer war der sportliche Neubeginn. Dass in dieser niedergedrückten Atmosphäre in Kreuznach doch auch wieder das Basketballspiel auflebte, sich Sportbegeisterte fanden, ist das unbestreitbare Verdienst von Dr. Ernst Bauer.
Zur Zeit der großen Basketballerfolge hatte er noch als kleiner Junge am Spielfeldrand gesessen und kaum den Ball handhaben können. Gegen alle Ungunst und jede Schwierigkeit kämpfte er jetzt mit geradezu fanatischer Besessenheit unter rücksichtslosem Einsatz seiner Person.


Mit Wein "erkoddelte" Dschungelschuhe aus den USA, Bällen aus alten Lagerbeständen kam man über die Schwierigkeiten hinweg und bei den ersten Nachkriegsmeisterschaften vom 14. bis 16. August 1947 war der VfL 1848 ( früher TVK) wieder da. Auf wirklich seltsamen Wegen mit zwei Passierscheinen waren mit Ernst Bauer mindesten 20 Mann über den Rhein (Zonengrenze) gekommen und spielten um die Deutsche Meisterschaft; Sieger wurde der TS Jahn München", (Zitatende).
Während dieser Veranstaltung in Rossdorf trat der ,,Zentralausschuss für Basketball" in Anwesenheit von 31 Vertretern aus den vier besetzten Zonen - Ernst Bauer aus der französischen Besatzungszone - zusammen und gründete : "Die Gesellschaft zur Förderung des Basketballs". Die Bezeichnung "Bund" war noch verboten.
 

1947 bis 1950 hieß der Abteilungsleiter Basketball des VfL 1848 Bad Kreuznach Ernst Bauer. Dank und mit der Unterstützung seines Freundes und Schriftführers Ansgar Ruf gelang es in diesen Jahren, viele Werbespiele in Kreuznach und Umgebung durchzuführen; häufig mussten primitive aber transportable Basketballständer mitgebracht werden, die in zu kleinen Hallen, wie z.B. in Kirchheimbolanden, nicht weit von dem einzigen Heizofen aufgestellt wurden.

Am 6. Februar 1949 fand dann in der CONCORDIA das 1. große Internationale Basketball-Turnier statt.
Teilnehmer waren:
Franzosen" Club Olympique",
Amerikaner "US Camp Birkenfeld",
eine baltische Mannschaft "SC Start",
BC Darmstadt     und der
TV Kreuznach.

Das Schiedsgericht bildeten Hermann Niebuhr und Ted Clausen, Darmstadt.
Das "Fachamt Basketball des Sportbundes Rheinland" wurde am 01. Mai 1949 gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wurde der Bad Kreuznacher Günther Steiger gewählt. Ernst Bauer übernahm den Vorsitz bereits 4 Wochen später am 1. Juni 1949 und gründete am 28. August 1949 den "Basketball- Verband Rheinland" unter dem Namen "Südwestdeutscher Basketball-Verband im Sportverband Rheinland". Zum 1. Vorsitzenden wurde Ernst Bauer gewählt.

Der erste Südwestdeutsche Verbandstag am 29. Oktober 1949 in der Gaststätte "Jägerhof" in Bad Kreuznach änderte den Namen in "Basketball-Verband Rheinland-Pfalz" . 1. Vorsitzender Ernst Bauer. Er behält dieses Amt bis ins Jahr 1953.
In dieser Funktion war er Gründungsmitglied des Deutschen Basketball Bundes, der am 01. Oktober 1949 im Kongresssaal der Rheinhalle in Düsseldorf aus der Taufe gehoben wurde. In den folgenden Jahren war Ernst Bauer Jugendwart des Deutschen Basketball Bundes und gehörte als Beisitzer dem Rechtsausschuss des Deutschen Basketball Bundes an.
Seine nachfolgend beschriebenen Aktivitäten zeigen, dass seine Verdienste weit über den VfL hinausreichen:
Am 22. Mai 1946 wurde die Johannes Gutenberg Universität Mainz neu gegründet. Im Herbst des gleichen Jahres begann Ernst Bauer, nachdem er wie alle Studenten seinen Einsatz beim Räumen der Trümmer der durch Bomben beschädigten Gebäude absolviert hatte, dort sein Studium der Chemie.
Eine Sporthalle der Universität gab es nicht. Im Februar 1947 wurde jedoch der Speicherraum unter dem Dach über der alten Mensa für verschiedene Sportarten wie Gymnastik, Tischtennis, Boxen und ähnliches feigegegeben. Diese "Ersatzhalle" hatte auf beiden Längsseiten schräge Wände und dicke Heizungsrohre verliefen mit einigem Abstand unterhalb des Daches quer über die Fläche. Zunächst schien es unmöglich dort Basketball zu spielen, aber im Lauf der Zeit entwickelten sich diese Hindernisse zum Heimvorteil, weil jeder Ball der ohne Berührung mit dem Dach über die Heizungsrohre geworfen wurde, direkt im Korb landete. Ein Vorteil der dort trainierenden Mannschaften.


Nun merkte die Universität Mainz bald, dass sie mit Ernst Bauer einen Basketball-Bazillus eingefangen hatte. An Improvisation gewöhnt, beschloss er, nachdem er die Genehmigung des Sportamts erhalten hatte, auf "Umwegen" Bretter mit Körben auf feststehenden Holzgerüsten zu beschaffen und in dieser "Ersatzhalle" aufzustellen.
Im Herbst 1947 konnte es dann losgehen. Die Halle war bis 18.00 Uhr mit anderen Sportarten belegt. Danach war sie frei für die Basketballer. Einige ausländische Studenten, denen Basketball aus der Heimat bekannt war, fanden schnell den Weg zum Training und brachten ihre Freunde mit. Unter der Leitung von Ernst Bauer wurden Trainingsabende für Studenten und Studentinnen eingeführt. Als später die Hochschulmeisterschaften für Studenten begannen war der UBC Mainz (der Vorläufer des USC) dabei. Ein großer Erfolg der Studentinnen war der Gewinn der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Jahr 1953.
Ernst Bauer war Spieler, Trainer, Coach oder Schiedsrichter je nach Bedarf Er schaffte den Sprung in die Studentennationalmannschaft und nahm an 6 Länderspielen teil

"Viele weitere Aktivitäten folgten: vom 30. Juli bis zum 07. August 1951 fand unter seiner Leitung das Internationale Jugendtreffen auf der Loreley statt. Während dessen wurden die Basketballmeisterschaften der weiblichen Jugend ausgetragen und die Mädchen-Mannschaft des Vfl, 1848 Bad Kreuznach errang den begehrten Titel eines Deutschen Basketball Jugendmeisters 1951.
Von 20.09. bis zum 07. 10. 1951 führte die Deutsche Sportjugend eine Studienfahrt ihrer Jugendleiter nach Südfrankreich durch. Vom DBB nahmen die Sportkameraden Leister/ Düsseldorf, Bauer/Bad Kreuznach und Spiesmacher/Mainz teil. Zweck der Reise war ein Kennenlernen der französischern Sportbewegung insbesondere der Arbeitsweise der Sportschulen".
(Zitat aus "Basketball" vom 0 1.11.1951)

Ernst Bauer hatte einen Basketball im Gepäck und konnte mit großer Freude den Sportkameraden der anderen Fachsportverbände zeigen, welche Bedeutung Basketball schon 1951 im Ausland hatte. Neben jedem Fußballfeld war mindestens ein Basketballfeld. In Aix en Provence kam es auf Wunsch der Franzosen zu einem ersten Wettspiel zwischen einer deutschen und einer französischen gemischten Mannschaft. Das faire und spannende Spiel verlief in guter Freundschaft. Die Deutschen gewannen knapp mit 21:18.
Während eines internationalen Studententreffens auf Stromboli, vom 19.09. bis 12.10.1952, gewann Ernst Bauer die Freundschaft einiger sizilianischer Basketballspieler, darunter Paolo Turiaco, ein aktiver Organisator des sizilianischen Basketballverbandes. Von ihm erhielt er wenige Wochen später eine Einladung für die Basketballmannschaften der Studentinnen und der Studenten der Johannes Gutenberg Universität Mainz für eine dreiwöchige Rundreise auf Sizilien mit Basketballspielen an 11 Orten. Unterkunft und Verpflegung sollten weitgehend von den Gastgebern übernommen werden. Die Reisekosten - 41 Stunden im Zug von Mainz nach Messina mußten aus eigener Tasche bezahlt werden und waren ein großes Problem für die Studenten, weil fast alle ihr Studium und die pro Semester fälligen Studiengebühren durch Neben- auch Nachtarbeiten selbst finanzieren mussten. Erst nach mehr als einem halben Jahr waren die erforderlichen 100,--DM pro Person zusammengespart und die bescheidenen Zuschüsse, die im Rahmen der Völkerverständigung von der Universität, dem Kultusministerium und den kirchlichen Organisationen gewährt wurden, zur Verfügung standen.

Von 15. 05. bis zum 06.06.1953 weilten die beiden Mannschaften auf Sizilien, wo Basketball bereits seit Jahrzehnten bekannt und beliebt war. Mit offenen Armen wurden die Studenten von den Sizilianern, für die Tourismus noch keine Rolle spielte, empfangen. Die 11 Wettkämpfe an 11 Orten verliefen gleichermaßen begeistert und freundschaftlich. Die ganze Reise wurde für alle zum unvergesslichen Erlebnis und wurde zum Start für weitere internationale Begegnungen in der Schweiz, in Frankreich und in Spanien zwischen 1953 und 1956, die Ernst Bauer für die Studentenmannschaften organisierte.
Wie Hermann Niebuhr in den 30er Jahren war Ernst Bauer auch in Mainz und Umgebung als unermüdlicher Botschafter des Basketballs unterwegs. Zahlreiche Werbespiele wurden durchgeführt, von denen eines besonders erwähnenswert ist :
Am 21. November 1953 wurde im Festsaal des Kurfürstlichen Schlosses in Mainz ein Basketball-Turnier als Werbeveranstaltung durchgeführt, an dem vier Mannschaften teilnahmen: Kirn, Offenbach, Wiesbaden und Mainz.
Hauptsorge der Veranstalter war an diesem Tag die Befürchtung, die kostbaren Kronleuchter in dem Festsaal könnten Schaden nehmen.
Solche nie wiederholten Aktivitäten erregten Aufmerksamkeit und Ernst Bauer wurde zum Motor für die Gründung einiger Basketballvereine im Stadtgebiet von Mainz.
In der Saison 1953/54 spielten in der A-Klasse Herren 6 Mannschaften, in der B-Klasse 7 Mannschaften und bei den Frauen 5 Mannschaften um die Stadtmeisterschaft in Mainz.
Nach der Promotion und 2 Jahren Assistententätigkeit am Institut für Organische Chemie der Universität erhielt Dr. Bauer eine Anstellung bei der BASF in Ludwigshafen und zog dahin um.
Er schloss sich nun den Basketball-Freunden im USC Heidelberg an und wurde dort aktiv; zunächst als Spieler der 1. Herrenmannschaft, später deren Trainer und auch Trainer der Damenmannschaft. In den Jahren 1965 und 1966 wurde er zum Abteilungsleiter gewählt und erlebte mit der 1. Herrenmannschaft nach 3 Jahren Unterbrechung die erfolgreiche 7. Deutsche Meisterschaft der Herren des USC Heidelberg.
Der gleichzeitige Gewinn der Deutschen Meisterschaft mit den Senioren des USC Heidelberg der Alterklasse II, an der er selbst teilnahm, trug natürlich auch zur Begeisterung bei.
Der VfL 1848 Bad Kreuznach nahm ebenfalls an diesem Turnier teil und wurde Zweiter.


Seine Bindung an Bad Kreuznach und sein Interesse an seinem Heimatverein waren während der Abwesenheit nie unterbrochen. Deshalb fiel es leicht, den Kontakt wieder herzustellen als eine berufliche Veränderung ihm diese Möglichkeit bot.
1967, 1968 und 1969 nahm er mit den Senioren der Alterklasse III des VfL 1848 Bad Kreuznach an den Deutschen Meisterschaften der Senioren teil. Die Mannschaft wurde 3 Jahre in Folge Deutscher Meister der Altersklasse III.
1968 kam er mit der Familie nach Bad Kreuznach zurück, wurde Spielertrainer und regelmäßiges Mitglied an den Mittwoch-Trainings-Abenden der Senioren.
Als in der Saison 1970/71 mit Rudolf Anheuser, ein erfahrener Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Freund das Training der 1. Herrenmannschaft des VfL 1848 übernahm, folgte er gern der Aufforderung, die Mannschaft bei den Spielen als Coach zu betreuen. Die gemeinsamen Anstrengungen wurden nach schweren Spielen gegen den VfL Marburg und YMCA Worms mit dem Aufstieg der Mannschaft in die Regionalliga Südwest, der zweithöchsten Liga in jenen Jahren, belohnt.

Dr. Ernst Bauer war in dieser Zeit beruflich sehr belastet, wünschte sich aber, seine Tochter Stefanie und seinen Sohn Michael früh an Basketball heranzuführen. Deshalb überzeugte er seine Frau, Dr. Hilde Bauer, von der Notwendigkeit, eine Minigruppe für Kinder unter 12 Jahren einzurichten. Hilde Bauer war seit 1950 aktiv als Spielerin, Trainerin und Schiedsrichterin und hat seitdem alle Aktivitäten von Ernst Bauer unterstützt und mitgetragen.
Ab 1973 trainierte die gemischte Minigruppe zunächst in der Kleistschule, später im Lina Hilger Gymnasium und bestand in wechselnder Zusammensetzung bis 1992.

Als im Herbst 1975 der junge, ehrgeizige Trainer Manfred Schitthof, den eine besondere freundschaftliche Beziehung mit Dr. Bauer verband, Spielertrainer der 1. Herrenmannschaft wurde, übernahm Dr. Bauer erneut das Amt des Coaches, saß bei den Rundenspielen auf der Bank und durfte innerhalb drei Jahren den erfolgreichen Aufstieg von der Landesliga in die Oberliga und 1977/78 weiter in die Regionalliga begleiten.

1982 wurde Yakovos Bilek, der seit 1962 als Bundestrainer des Deutschen Basketball Bundes tätig war, pensioniert. Um diesen hochqualifizierten Basketball-Lehrer halten und finanzieren zu können, gründeten Peter Anheuser, Ernst Bauer und Manfred Ströher den "Freundeskreis Hermann Niebuhr."
Allen Aktiven, Spielern, Trainern und Schiedsrichtern, ja sogar den Minis, für die Herr Bilek eine weitere Trainingszeit einräumte, kamen Wissen und Erfahrung dieses begeisterten Basketballphilosophen zugute. Aus gesundheitlichen Gründen musste Herr Bilek 1997 seine Tätigkeit beenden.

1983/84 begannen die Vorbereitungen für das 50-jährige Jubiläum der Basketballabteilung des VfL 1848 Bad Kreuznach. Mit-Organisator und Ideengeber war auch dabei Dr. Bauer. Auf seine Anregung fand im Rahmen der auf vier Wochenenden verteilten Feierlichkeiten am l. September 1985 zum ersten Mal ein Turnier für Basketballspieler über 55 Jahre statt, an dem 6 Mannschaften teilnahmen. Turniersieger war der USC Heidelberg. Die Mannschaft des VfL 1848 errang den 3. Platz.
Am Festabend der Jubiläumsfeierlichkeiten, am 31.August 1985, verlieh der Präsident des Deutschen Basketball Bundes, Manfred Ströher, Dr. Ernst Bauer "als Anerkennung seiner Verdienste um die Entwicklung des Basketballsportes in der Bundesrepublik Deutschland die Ehrennadel des Deutschen Basketball Bundes in Gold."

Der Vfl 1848 Bad Kreuznach e.V. wurde gleichzeitig als älteste Basketballabteilung der Bundesrepublik Deutschland mit dem "Goldenen Schild des Deutschen Basketball Bundes" geehrt.
Hans Joachim Höfig, Präsident des Deutschen Basketball Bundes von 1964 - 1972, erwähnt in dem Buch" Faszination Basketball" weitere Aktivitäten seines Freundes Ernst Bauer:

"Dr. Ernst Bauer machte 1989 den Vorschlag, doch einmal ein Turnier der Senioren, die mindestens 60 Jahre alt sind, zu organisieren. Zwischen der Mannschaft des VfL 1848 und einer entsprechenden Mannschaft des SSV, jetzt Brandt Hagen, wurde ein Testspiel im Herbst 1990 in Bad Kreuznach durchgeführt.
Ein erstes Turnier, an dem 26 aktive Spieler im Alter von 60 Jahren, eingeteilt in vier Mannschaften teilnahmen, wurde 1991 von unseren Kreuznacher Freunden mit großer Begeisterung aller Aktiven unter den kritischen mehr oder weniger sachverständigen Augen eines großen Teils der Ehefrauen veranstaltet. Eine gemeinsame Wanderung der
Spieler zusammen mit ihren Damen von Bad Kreuznach nach Bad Münster a, St. und zurück rundete das Festival ab.
Dieses "offiziöse" Turnier mit Mannschaften im Mindestalter von 60 Jahren, die von dem Ehepaar Bauer den prächtigen Namen "Basketball Top Oldies der Altersklasse VI" erhielten, soll weiter fortgesetzt werden." (Zitatende).

Selbst älter geworden und wohl wissend, welche Bedeutung der Sport auch für ältere Menschen hat, suchte Dr. Bauer in dieser Zeit einen Anreiz für Männer und Frauen seiner Generation, sich fit zu halten.
Das Ergebnis seiner Überlegungen ist das "Top Oldies Mixed Turnier" für Frauen ab 55 und Männer ab 63 Jahren, das als Freundschaftsturnier 1995 in Bad Kreuznach zum ersten Mal ausgetragen wurde.
Durch die von Ernst Bauer geänderten Regeln: " nur vier Spieler/innen auf dem Feld, davon zwei Frauen" gelang es, das Risiko von Verletzungen zu reduzieren und sicher zu stellen, dass alle Aktiven auf dem Feld ins Spiel einbezogen wurden. Das "Top Oldies Mixed Turnier" fand viele Freunde und es wird am 23./24.August 2008 zum 14.Mal in Folge in Düsseldorf durchgeführt. Schlimme Verletzungen gab es bisher nicht.

Im Ganzen gesehen konnte Dr. Ernst Bauer zufrieden sein mit dem, was aus den Spuren der vielen Jahre seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für seinen geliebten Sport erwachsen ist.

Er starb am 14. April 2005 in seinem Haus in Bad Kreuznach.

Dr. H. Bauer